Sanierung des Glockenturms abgeschlossen





Die Veranstaltungen des Fördervereins ab 2013 bis 2020 standen unter dem Motto

"Alles für den Turm".

Allein schon die Fassade des Glockenturms 2013 ließ erkennen, dass eine Restaurierung überfällig war.

Nach Untersuchungen im
April 2013 wurde ein
restauratorisches Gutachten über den baulichen Zustand des Turms erstellt. Der Restaurierungsbedarf war umfangreich (siehe Bilder):
- umfangreiche Schäden an der Eindeckung mit Wassereintritt und z.T. erhebliche Schäden an tragenden Teilen des Dachgebälks und darunter liegendem Mauerwerk
- umfangreiche Gemäuerschäden und der Holzbauteile der Schallarkaden
- starke Verwitterungsspuren, Abplatzungen und Risse am Aussen- und Innenputz
- Im Innern waren aus Sicherheitsgründen Holzleitern durch neue Metallleitern mit Handläufen zu ersetzen.
- fehlender Fußbodenlukendeckel im Glockenstuhl
- notwendige Änderungen an der Elektroversorgung
- notwendige Erneuerung der Klöppel der drei Glocken (die älteste Glocke wurde 1685 gegossen!)

Ein Architekturbüro hatte auf der Grundlage dieses Gutachtens eine Kostenkalkulation ausgeführt. Hierbei waren auch Besonderheiten des Denkmalschutzes zu berücksichtigen:
Aus dem kalkulierten Gesamtaufwand ergab sich damals nach Abzug von zu erwartenden
Zuschüssen des Bistums (ca. 60 %)
noch ein obligatorischer
Eigenanteil der Kirchengemeinde von voraussichtlich
66.000 Euro.
Die jährlich verfügbaren Mittel der Kirchengemeinde decken jedoch gerade so nur die laufenden Kosten des Burgberings.

Dass eine so große Aufgabe dennoch gestemmt werden kann, wenn viele gemeinsam daran wirken, beweist die Arbeit des Fördervereins: In den neun Jahren seines Bestehens hat der Verein aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Veranstaltungserlösen für dieses Projekt beachtliche
80.000 Euro (Stand September 2020)
zusammentragen können. Damit wäre der Anteil der Pfarrgemeinde auch dann gestemmt, wenn sich in der Bauphase noch weitere Restaurierungsaufgaben gezeigt hätten, die vorher noch nicht absehbar waren, z.B. mögliche größere Schäden als erwartet im schwer einsehbaren Dachgebälk.
Jeder, der an der Erhaltung des historischen Glockenturms interessiert war, konnte auf verschiedene Weise mit seinen Möglichkeiten dazu beitragen:
- mit seiner Mitgliedschaft ( siehe Seite "Beitrittserklärung" ). Der Mitgliedsbeitrag ist als Spende steuerlich absetzbar.
- mit Spenden
(IBAN: DE 6058 5501 3000 0103 7779, BIC: TRISDE55XXX)
- mit Kauf von "Irscher Turmaktie", "Irscher Turmwein", "Kunstpostkarte Glockenturm", "Irscher Burgbecher"
(Verkauf im Pfarrbüro in der Irscher Burg, Propstei 2, Trier Irsch oder über den Vereinsvorstand)
- mit Besuchen unserer Veranstaltungen. Auch jede noch so kleine
- Mithilfe bei Veranstaltungen wird zum Beitrag am Projekt der Turmsanierung.
Spenden konnten auch bei Wunsch mit Zweckbindung ausschließlich diesem Projekt („Alles für den Turm“) gewidmet werden. Diese Mittel werden vom Verein ausschließlich diesem Zweck zugeführt werden. Da wir gemeinnützig sind, stellen wir Ihnen über Ihre Spende gerne eine Spendenbescheinigung aus, damit Sie dies steuerlich geltend machen können.

Auch wenn das Baujahr nicht präzise überliefert ist, so rechtfertigen historische Aufzeichnungen und das Ergebnis des restauratorischen Gutachtens, dass das

500-jährige Jubiläum des Glockenturms im Jahr 2020

liegt.

Im Herbst 2019 erlebten wir endlich den Beginn der ersten Baumaßnahmen am Kirchturm:
Inzwischen sind die Instandsetzungsarbeiten abgeschlossen und das Baugerüst wieder entfernt. Die ursprünglich im Herbst 2020 geplante Einweihungsfeier mit der Irscher Gemeinde und allen Freunden der Irscher Burg musste allerdings wegen der Pandemie verschoben werden. Wir hoffen, das Jubiläum des historischen Bauwerks in der zweiten Hälfte 2021 mit einem "Turmfest" feiern zu können.

(Zum Vergrößern der Bilder klicken Sie darauf!)
Irscher Burg
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